Vorwort

Wir stehen am Beginn eines Zeitalters, indem alternative Methoden Eingang in die konventionelle Medizin finden. Die Homöopathie wird zum Teil noch kontrovers diskutiert. Viele Skeptiker sind der Meinung, dass in den Arzneien „nichts drinnen“ sei. Aus Vorurteil und ohne sich um den Inhalt der homöopathischen Medizin zu kümmern, behaupten sie dies. Sie suchen chemische Partikel, beachten nicht, dass wir uns seit langem in einem Informationszeitalter befinden. Auch auf einer CD ist Mozart oder Bach zu hören, man hört die Solisten und das Orchester und man kann sogar den Komponisten eruieren. Die Töne einer großen Zahl von Instrumenten wurden auf ein Stück Plastik übertragen. In ähnlicher Weise geben in der Homöopathie bei der Potenzierung chemische Substanzen ihre Information an das gewählte Lösungsmittel Milchzucker oder Alkohol ab. – Der Organismus kann diese Information lesen.

Skeptiker der Homöopathie argumentieren ähnlich wie die päpstliche Kommission bei Galileo Galilei, indem sie einfach behaupten, man könnte doch sehen, dass die Sonne sich um die Erde dreht und nicht umgekehrt. Diese beschränkte Sicht beruht auf der Weigerung über das persönliche Wissen und die persönliche Erfahrung hinauszugehen und sich als Teil des Ganzen zu sehen, der Weigerung einen objektiven, wissenschaftlichen Standpunkt einzunehmen. Wissenschaft verlangt, dass wir, was wir mit den Sinnen wahrnehmen, auch abstrahieren können, um einen objektiven Blickwinkel zu gewinnen.

Oder - wie der Quantenphysiker Prof. Pietschmann sagt: „Ein Wissenschaftler muss zugleich offen und kritisch sein.“

Bedeutung der Homöopathischen Medizin

Integrative Medizin / Dialog

Der Dialog der Homöopathie mit der konventionellen Medizin ist wichtig, um eine Integrative Medizin zu schaffen. Beide Wissenschaftszweige sollten zusammengeführt werden.

Dabei würden beide Seiten durch eine Zusammenarbeit enorm voneinander profitieren. Damit könnten auch zum Wohle des Patienten optimale Indikationen gestellt werden, nämlich wann konventionelle Medizin, wann Homöopathie und wann beide ergänzend zu verwenden sind.

Die Homöopathie erweitert die Behandlungsmöglichkeiten der konventionellen Medizin und entspricht einer bio-psycho-sozialen Medizin

1 / Meta-Analysen[1] haben gezeigt, dass durch (begleitende) homöopathische Behandlung bei chronischen Krankheiten und auch bei Krebs, sowohl eine bessere Lebensqualität als auch längere Überlebenszeit zu ermöglichen ist. Ich verweise hier auf die Stellungnahmen zu Publikationen und Veröffentlichungen von Univ.-Prof. Dr. Michael Frass[2].

2 / Aber es sind die Einzelfälle, die Einblick in den Mechanismus und den Ablauf der kurativen Wirkung einer homöopathischen Behandlung geben (siehe Haarzellleukämie, Magenkarzinom, Pleura-Mesotheliom, u.a. Erkrankungen mit infauster Prognose: Morbus Crohn, Churg-Strauss Syndrom u.a. Publikationen).

Eine kurze Einführung in die homöopathische Medizin

Diese Abhandlung versucht auch eine kurze Einführung in die homöopathische Medizin zu geben. Dargestellt werden der Inhalt der Homöopathie, wissenschaftliche Grundlagen und Unterschiede zur konventionellen Medizin - die derzeit von den enormen Möglichkeiten der pharmakologischen Behandlung mittels chemischer Substanzen maßgeblich dominiert wird. Chemische Substanzen haben auf einer bestimmten Ebene enorme Bedeutung und sind zum Beispiel in der Anästhesie, bei der Substitutionstherapie (Schilddrüse, Pankreas etc.) nicht wegzudenken.

Auf anderen Gebieten, bei der Behandlung vieler akuter wie chronischer Krankheiten, kann die Homöopathie aber in vielen Fällen bessere Heilungsaussichten anbieten, da sie in der „subatomaren Ebene“ ansetzt, den mitbetroffenen psychischen Bereich des Patienten inkludiert und über Information eine Reorganisation der erkrankten Region bewirken kann. Damit erweitert die Homöopathie in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten der konventionellen Medizin.

Der Quantenphysiker Prof. Pietschmann macht darauf aufmerksam, dass wir uns am Ende des mechanistischen oder naturwissenschaftlichen Zeitaltersbefinden, deren Errungenschaften für alle technischen Entwicklungen, die gut berechenbar sind (der Chirurgie, der Flugtechnik etc.) von hervorragendem Nutzen sind, aber, um komplexere Systeme, etwa den Menschen, seine psychische und gesamtbiologische Verfasstheit verstehen zu können, müssen wir uns dem Kontinuum und der Quantentheorie zuwenden. Man könnte von einem Informationszeitalter sprechen.

Daher ist ein ausgesprochen vernetztes Denken notwendig, der Fall muss sorgfältig in der Raumzeitachse untersucht werden, klinische Parameter sind ebenso wichtig wie die Psyche und Umwelt des Patienten.

Detaillierte Darstellungen würden den Raum hier sprengen, die hier skizzierten und durch Fälle illustrierten Theorien sollten aber zu einem Umdenken anregen.

Eine detailliertere Abhandlung ist als PDF-Download verfügbar (20 Seiten):

 

[1] Hahn RG (2013): Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. In: Forsch. Komplementärmed., 20(5), 376-381.-

[2] Univ.-Prof. Dr. Michael Frass, Wiener Universitätsklinik, Dept. Internal Med. I, Abteilung für Onkologie, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?cmd=PureSearch&term=frass+m